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Gräbersegen und Ewigkeitssontag

In diesem Jahr gedenken wir wieder aller Verstorbenen der zurückliegenden Jahre, die wir auf unserem Friedhof bestattet haben.

Dazu versammeln wir uns noch einmal auf dem Friedhof.
An dem Ort, wo wir von den meisten von ihnen Abschied genommen haben, denken wir an sie, beten für sie und lassen uns trösten von Gottes Wort.

Hier finden Sie die aktuellen Termine für den diesjährigen Gräbersegen und die Andachten zum Ewigkeitssonntag.

Gräbersegen 2023
29.10.2023

  • Leutzsch: 14:00 Uhr
  • Lindenau 15:30 Uhr

5.11.2023

  • Gohlis: 14:30 Uhr
  • Plagwitz: 15:00 Uhr
  • Großzschocher: 15:15 Uhr

Ewigkeitssonntag 26.11.2023

  • Thekla: 10:30 Uhr Gottesdienst mit Totengedenken
  • Gohlis: 15:00 Uhr Andacht in der Kapelle
  • Leutzsch: 14:00 Uhr Andacht in der Kapelle
  • Lindenau: 14:00 Uhr Andacht auf der Hauptallee
  • Plagwitz: 14:00 Uhr: Andacht in der Kapelle
  • Großzschocher: 14.00 Uhr: Andacht in der Kapelle

Baumaßnahmen auf dem Lindenauer Friedhof

An der weißen Klinkermauer auf dem Lindenauer Friedhof befindet sich die Grabanlage der Diakonissen. Sie wird in nächster Zeit zu einem Gedenkort an das Wirken der Diakonissen umgestaltet. Derzeit erfolgt der zweite Bauabschnitt. Der desolate Zustand macht einen kompletten Abbruch der alten Mauer erforderlich. Das alte Fundament konnte teilweise wieder verwendet werden. Ebenso die weiße Verklinkerung. Nach erfolgter neuer Aufmauerung erfolgt ein Verputz und die Wiederherstellung der historischen Klinkerverblendung. Anschließend wird die Mauerbekrönung aus Betonfertigteilen neu angefertigt und eingebaut.

Die Maßnahme wird aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen, des Vereins Ev.-Luth. Diakonissenhaus Leipzig, der Ilse Schwarz-Stiftung und aus dafür gebildeten Rücklagen des Friedhofsverbandes finanziert.

 Seit 1891 besteht die evangelische, caritativ tätige Leipziger Diakonissen-Schwesternschaft. Im Jahr 1900 baute sie das Diakonissenhaus und Diakonissenkrankenhaus im aufstrebenden Leipziger Westen, einem Industrie-Stadtteil. An diesem sozialen Brennpunkt leistete sie Krankenversorgung und Gesundheitsfürsorge, auch in der Form aufsuchender Fürsorge in den Familien und Wohnungen. Zeitweise gehörten über 200 Schwestern zur Schwesternschaft. Sie wurden im Diakonissenhaus zur Krankenpflege nach dem Leitbild des Evangeliums der Bibel ausgebildet und danach, weit über Leipzig hinaus, in über 60 Kirchgemeinden als Gemeindeschwestern sowie in etwa 15 Krankenhäusern eingesetzt. Die Schwesternschaft ist eine Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft. Das Diakonissenhaus sorgte für den Unterhalt der Schwestern. Ihr freiwilliger Verzicht auf den üblichen Arbeitslohn hat dazu beigetragen, das diakonisch-soziale Engagement des Diakonissenhauses und die Bildungsarbeit zu finanzieren. So dient das solidarische Lebensmodell der Diakonissen der Allgemeinheit und der Wohlfahrt in der Gesellschaft.
 
Die Organisation in einer Schwesternschaft war im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert eine Möglichkeit für die Berufstätigkeit unverheirateter Frauen. Seit es für die Berufstätigkeit der Frauen diese Rahmenbedingung nicht mehr braucht, geht die Zahl der Diakonissen zurück. Jetzt leben fünf Diakonissen im Ruhestand im Diakonissenhaus. Ihre Erfahrungen mit einer christlichen Lebensgemeinschaft geben sie weiter, indem sie das Diakonissenhaus als Haus für Betreutes Wohnen nutzen und Frauen und Männer im Alter zur Teilnahme am gemeinsamen Leben einladen. Die Erfahrungen ihrer Glaubensgemeinschaft leben weiter in der heutigen Diakonischen Gemeinschaft, die als Nachfolgemodell gegründet wurde und zu der über 20 Personen aus verschiedenen Berufen, allen Altersgruppen und mit unterschiedlichem Familienstand gehören. Die bleibenden Werte ihrer Dienstgemeinschaft nimmt die Gemeinschaft der Mitarbeitenden im Diakonissenkrankenhaus auf und führt sie – je nach den Herausforderungen und Bedürfnissen der Zeit – fort.

Baumaßnahmen auf dem Friedhof Gohlis

Auf dem Gohliser Friedhof findet derzeit der Ausbau des rechten Kapellendachs statt. Die Holzkonstruktion wird erneuert. Die alten Dachgauben werden teilweise zurückgebaut. Anschließend wird eine Deckung des Daches aus Titanzinkblech erfolgen.

Diese Baumaßnahme wird vollständig aus Rücklagen des Friedhofsverbandes finanziert. Ein Zuschuss aus Haushaltmitteln der Stadt Leipzig erfolgt für kirchliche Friedhöfe in Leipzig nicht.
Die Arbeiten werden unter Auflagen des Denkmalschutzes durchgeführt.
Nach den Dacharbeiten kann ein Ausbau des darunter liegenden Gebäudeteils in einem weiteren Bauabschnitt erfolgen.

Einladung zur Friedhofsführung in Leutzsch

Friedhof Leipzig Leutzsch Kapelle

Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 10.9.2023 um 15:00 Uhr,
findet eine Führung über den Leutzscher Friedhof statt.

Während des gut anderthalbstündigen Spaziergangs erfahren Sie von Herrn Dr. Horst Siegemund viel Interessantes zur historischen Entwicklung von Leutzsch. Die Toten erzählen Geschichten, wenn man sie zu hören weiß.

Es laden ein:
Ev.-luth. Friedhofsverband Leipzig und der Bürgerverein Leutzsch e. V.

Treffpunkt ist das zweite Friedhofstor (zur Friedhofskapelle)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.