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Führung auf dem Lindenauer Friedhof am 16.6.2020

Nach den vielen Absagen von Veranstaltungen im letzten Vierteljahr findet nun für alle Lindenauer Geschichtsfreunde auf Einladung von Lindenauer Kirchencafe e. V. und Lindenauer Stadtteilverein e. V. eine Führung über den Friedhof Lindenau am Dienstag, 16. Juni 2020 ab 14:00 Uhr im Freien statt – mit viel Platz, Abstand und Anstand.

Der bereits 3. Lindenauer Friedhof wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt (nach 1865).

Der Lindenauer Arzt Dr. Ferdinand Goetz, der 1863 das deutsche Turnfest in Leipzig leitete und lange Zeit der Vorsitzende der deutschen Turnerschaft war, fand hier sein Ruhestätte.
Das Grabmal von Max Schwimmer erinnert an den bekannten Maler Sachsens des 20. Jahrhunderts. Die Gräber der Diakonissen des benachbarten Krankenhauses sowie – nach Krieg, Flucht und Vertreibung – aus dem schlesischen Grünberg sind hier angelegt worden.
Zahlreiche Lindenauer Persönlichkeiten aus Industrie, Handel und Handwerk sowie Politik, Sport und Kultur werden vorgestellt.

Informationen zum Internationalen Kunstsymposium »Un‐Fassbare Zeit«

Foto vom Kunstsymposium 2016

Symposium‐Zeitraum: 4. Juli bis 12. Juli 2020

Das geplante spartenübergreifende Internationale Kunstsymposium versteht sich als eine Form zur künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum für Künstlerinnen aus den Bereichen Musik (Komposition), Darstellende Kunst (Performance), Literatur (Lyrik und Prosa), Bildende Kunst und kombinierte Kunstformen. Es werden üblicherweise internationale Gastkünstlerinnen entlang der Via Regia Cultura, der Kulturstraße des Europarates angesprochen, um am Auswahlverfahren teilzunehmen. Durch die derzeitige Situation ist die Teilnahme internationaler Künstlerinnen noch offen. Nach der Jury-Entscheidung werden sich ca. zehn nationale und ggf. internationale Künstlerinnen auf dem Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz treffen, um sich mit dem Thema »Un‐Fassbare Zeit« inhaltlich auseinander zu setzen, über die unterschiedlichen Herangehensweisen und Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren und um sich bei der praktischen, spartenspezifischen künstlerischen Arbeit kritisch und fachlich über die entstehenden Arbeite und Werke auszutauschen.

An zehn Tagen werden innerhalb des Symposiums, neben der Sichtbarkeit des praktischen Arbeitens der bildenden Künstlerinnen an einem Objekt oder einer Fläche, die anderen Künste mehr oder weniger sichtbar oder hörbar sich mit dem Thema »Un‐Fassbare Zeit« auseinandersetzen. Das Symposium ist eine optimale Möglichkeit sich mit aktuellen nationalen und internationalen Formsprachen, Methoden, Materialen, Einsatz von Technologien usw. auseinanderzusetzen und spartenübergreifend sich gegenseitig zu inspirieren. Auf dem Gelände und in umliegenden Ateliers Leipziger Künstlerinnen in Leipzig‐Plagwitz werden wir geeignete Refugien für Schreibende und Musizierende schaffen. Auf dem Gelände selbst steht uns, dank der Unterstützung des Ev.-Luth. Friedhofsverbandes Leipzig, die Kapelle und der Parkfriedhof zur Nutzung und als Rückzugsort zur Verfügung.

Das Symposium ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessent*innen können sich an den thematischen Diskussionen beteiligen, mit den Künstlerinnen aller vertretenen Sparten ins Gespräch kommen oder bei den Gestaltungsprozessen, wenn möglich teilhaben oder zuhören oder zuschauen.

Die Ergebnisse – der beim Symposium entstandenen Werke, werden in einer Präsentation am Ende des Symposiums vorgespielt, vorgelesen und im Bereich bildende Kunst, werden sie dem Ev.‐Luth. Friedhofsverband für die Präsentation im öffentlichen Raum übergeben. Audio‐Installationen und die Videobearbeitung und Dokumentation werden auf möglichen Onlineplattformen und Websites nach dem Symposium nacherlebbar präsentiert.

In der Sparte Bildende Kunst können Werke in Bild und Reliefform aber auch als Objekt und in anderen bzw. temporären Formaten für den öffentlichen Raum in Leipzig entstehen, die für ca. ein Jahr oder länger in der öffentlichen Freiluftgalerie auf dem Gelände des Parkfriedhofes gezeigt werden.

Un‐fassbare Zeit – Dimension – Bild/Ton/Wort
Ein Augenblick ins Vergangene oder ein Wunsch für das Zukünftige ‐ schnell vorbei, ehe wir ihn gedanklich fassen können. Vor dem inneren Auge tauchen Bilder von Orten, Situationen oder Menschen auf, werden Interpretationen heiterer oder trauriger Momente, ohne die Chance sie zu verändern.

Diese Gedankensplitter festhalten – quasi als feste Größen ‐ werden im Symposium u.a. bildkünstlerisch dargestellt, als Objekt, Skulptur geschaffen, als Text vorgelesen, als Musik komponiert und am Ende aufgeführt oder im Audio-Format installiert und in anderen bzw. temporären Formaten zum Ausdruck gebracht.

Fassbares ‐ Anfassbare Dimension
Zur Diskussion steht es, ebenfalls nachzufragen, wie die Werke auch multisensorisch vermittelt und z. B. zu taktilen Interpretationen werden können. Künstlerinnen der unterschiedlichen Sparten haben die Möglichkeit, ihre eigene Stellung zum Thema zu finden und kreative Ideen für eine künstlerische Arbeit in einem öffentlichen Rahmen für eine größtmögliche Gruppe von Betrachter*innen und Zuhörer*innen oder Leser*innen zu entwickeln.

Internationales Kunstsymposium »Un‐Fassbare Zeit«

Symposium‐Zeitraum: 4. Juli bis 12. Juli 2020
Symposium-Ort: Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz, Stockmannstraße 13, 04179 Leipzig

Ob das Projekt in diesem Jahr stattfinden kann, hängt von noch ausstehenden finanziellen und situationsbedingten Entscheidungen ab.

Unterstützt wird das Projekt durch:
Stadt Leipzig, Referat Gleichstellung
Ev.-Luth. Friedhofsverband Leipzig
andere Stiftungen

Kontakt: Dagmar Zehnel // gedok.leipzig@gmx.de
GEDOK Mitteldeutschland e. V.
Haus des Buches/Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig
E‐Mail: gedok.leipzig@gmx.de
www.gedok‐leipzig.de

Friedhof Gohlis: Umbau zum Büro

Auf dem Friedhof Gohlis wird derzeit die ehemalige Dienstwohnung als neues Büro für die Friedhofsverwaltung umgebaut. Dazu musste die Wohnung zunächst entkernt werden um Bauschäden zu beseitigen.

Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Antragsphase für die Baugenehmigung.

Friedhof Lindenau: Neue Fahrzeughalle

Auf dem Friedhof Lindenau entsteht derzeit eine Fahrzeughalle. Dort finden sechs Fahrzeuge und zahlreiche Kleingeräte Platz. Außerdem wird eine kleine Werkstatt eingerichtet, in der unsere Fahrzeuge und Geräte repariert und gewartet werden können.

Ende Mai soll die Halle fertig sein.